Fanny - Schicksal einer Straßenkatze in Deutschland
Fanny lebte geschätzt 10 Jahre in einem Dorf – unbeachtet, ohne artgerechtes Futter und tierärztliche Versorgung. Mancher hat sie vielleicht sogar gesehen. Und anscheinend dachte derjenige: So sieht eine Katze auf dem Land halt aus.
Irgendwie hat sie sich in all der Zeit durchgeschlagen, vermutlich meist nur am Existenzminimum. Hunger, Kälte, Nässe, Parasiten, Krankheiten, Verletzungen und aggressiven unkastrierten Katern war sie schutzlos ausgesetzt. Wie viele Babys sie bekommen hat und wie viele überlebt haben, werden wir nie erfahren. Ohne Zweifel hatte sie ein hartes und entbehrungsreiches Leben auf den Straßen im Dorf, kein schönes Leben "in Freiheit"!
Gezeichnet von diesen langen elenden Jahren draußen und völlig verwahrlost kam sie im September 2024 durch einen glücklichen Zufall auf ihre Pflegestelle. Ihr blieben dort nur noch wenige schöne Monate. Dauernde Mangelernährung führte im Februar 2025 zu einem Organversagen
Fannys Schicksal ist nur eins von tausenden: Unzählige Straßenkatzen müssen so leben: Auf sich allein gestellt, ohne regelmäßiges Futter, geschweige denn Hilfe bei Krankheiten oder Verletzungen.